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29.07.2020
Wie komme ich als Architekt an neue Aufträge?

Insbesondere Architekten, die gerade erst ihr Architekturbüro eröffnet haben, sind auf der Suche nach neuen Kunden. Doch wie kommt man als Architekt an neue Aufträge?


Kundenaquise

Die Akquise neuer Kunden ist für Architekten immer ein aktuelles Thema. Nur selten hat ein Architekturbüro so viele feste Kunden, dass die Aufträge von ganz alleine reinkommen. Doch gerade für ein neues Architekturbüro ist die Gewinnung neuer Kunden eine oftmals knifflige Angelegenheit. Die Konkurrenz ist gross und der eigene Name muss erst noch bekannt werden. Doch zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Projektakquise. Wir stellen hier zehn Wege vor, um an neue Aufträge zu kommen.


Zielgruppe

Architekten gibt es wie Sand am Meer. Deshalb sollten Sie nicht einfach Leistungen für jedermann, sondern für eine genau definierte Zielgruppe anbieten. Seien Sie nicht ein Architekturbüro unter vielen, sondern bieten Sie Ihre Projekte einer klaren Zielgruppe an. Machen Sie sich Gedanken zur “Persona” Ihres Idealkunden. Denken Sie darüber nach, welches Geschlecht und Alter, welchen Familienstatus und welches Einkommen dieser haben soll. Auch persönliche und berufliche Ziele sowie mögliche Ängste und Sorgen gehören zu der Persona. Auf diese Weise gewinnen Sie eine gute Vorstellung davon, für wen genau Sie Ihre Kreativität entfalten möchten.



Webseite

Ihre Homepage ist die Visitenkarte für Ihr Architekturbüro. Entsprechend ansprechend sollte das Design Ihrer Webseite ausfallen und entsprechend gut sollten Sie diese pflegen. Ein gutes Konzept bei Ihrem Internetauftritt beginnt bereits bei der richtigen Wahl passender Keywords. Über diese sind Sie im Netz überhaupt erst zu finden. Deshalb sollten Sie diesem Aspekt eine ausreichend hohe Aufmerksamkeit widmen und im Zweifelsfall einen SEO-Experten zurate ziehen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Darüber hinaus sollte auch das eigentliche Design Ihrer Homepage äusserst ansprechend sein. Stellen Sie Ihre Projekte auf bestmögliche Weise dar. Eine gute Bedienbarkeit rundet den Internetauftritt Ihres Architekturbüros ab.


Kaltakquise

Eine erfolgreiche Kaltakquise beginnt mit hochwertigen Kontakten. Diese bekommen Sie entweder kostenfrei aus Branchenbüchern oder von Ihrer örtlichen Handels- oder Handwerkskammer oder aber über kostenpflichtige Adressverzeichnisse. Fügen Sie Ihrem Anschreiben einen Blickfänger, wie beispielsweise eine schön aufgemachte Broschüre bei. Versuchen Sie anschliessend, per Telefon einen Vororttermin mit einem Entscheidungsträger zu bekommen. Versuchen Sie nicht, schon am Telefon ein Konzept zu präsentieren, sondern erwecken Sie zunächst Neugier. Auch beim Verkaufsgespräch sollten Sie zunächst einfach nur gut zuhören. Anschliessend können Sie massgeschneiderte Lösungen präsentieren. Auf diese Weise bauen Sie Vertrauen auf.


Marktgeräusche

Halten Sie Ihre Ohren offen, um “Marktgeräusche” wahrzunehmen. Pflegen Sie zu diesem Zwecke gute Beziehungen zu örtlichen Schlüsselpersonen wie beispielsweise dem Bürgermeister oder Wirtschaftsförderern. Bieten Sie sich bei neuen Bauvorhaben proaktiv an und rüsten Sie sich für Verkaufsgespräche, indem Sie direkt an die Entscheidungsträger für Ausschreibungen herankommen. Auf diese Weise sind Sie der Konkurrenz immer schon einen Schritt voraus.


Folgeaufträge

Halten Sie zu Ihren Kunden auch nach der Erledigung eines Auftrags weiterhin Kontakt. Kontaktieren Sie Ihre Kunden nach einiger Zeit und fragen Sie nach, ob diese weiterhin mit Ihnen zufrieden sind. Wenn Sie dies tun, kommen Sie unter Umständen auf zukünftige Projekte der Kunden zu sprechen. Bei diesen können Sie erneut Ihre Kompetenz anbieten. Falls ein Kunde nicht von seiner Seite aus Bedarf signalisieren sollte, können Sie auch von Ihren aktuellen Projekten sprechen. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein Newsletter, der zwei- bis viermal im Jahr erscheint. Bei langjährigen Kunden, zu denen bereits ein Vertrauensverhältnis besteht, können Sie auch direkt nach ihrem Bedarf fragen und bei Vorhandensein ein entsprechendes Angebot machen.


Kundenempfehlungen

Wenn Ihre Kunden nach einem erledigten Auftrag mit Ihrer Arbeit zufrieden waren, dann regen Sie doch an, dass diese Sie auch an andere Personen weiterempfehlen. Dies können beispielsweise Freunde, Bekannte oder Familienangehörige sein. Schliesslich sind rundum gute Architekten alles andere als leicht zu finden. Profitieren Sie also von Ihren bewiesenen Qualitäten. Sie können auch Kundenempfehlungen anregen, indem Sie Ihren Kunden für Empfehlungen Vergünstigungen gewähren. Diese können die Form von Rabatten oder von Geschenken haben. Tun Sie alles, damit das Empfehlungsmarketing in Schwung kommt. Denn Empfehlungen sind die beste Werbung, die Sie haben können.


Cross Selling

Sie können auch Stammkunden zu Neukunden machen. Dies tun Sie per Cross Selling, indem Sie neue Leistungen anbieten. Dies können Sie beispielsweise tun, wenn Sie neben planerischen Leistungen auch noch Gutachten anbieten. Vielleicht sind Sie neben Ihrer Tätigkeit als Architekt auch noch als Energieberater tätig. Bieten Sie Ihren Kunden einige Zeit nach der erfolgreichen Erledigung eines Auftrags diese zusätzlichen Leistungen an. Sicherlich wird der eine oder andere hierfür ebenfalls Bedarf haben.


Netzwerken

Eine entscheidende Voraussetzung für die Akquise neuer Aufträge ist ein gut funktionierendes Netzwerk. Bauen Sie deshalb eine Präsenz auf Xing oder auf LinkedIn auf und nutzen Sie auch andere soziale Medien, um mit Kunden in Kontakt zu treten, und in Kontakt zu bleiben. Treffen Sie bereits vorhandene und potenzielle Auftraggeber, indem Sie sich in Gesellschaft begeben. Dies können gemeinsame sportliche Aktivitäten oder lokale Feste sein. Der Austausch von Mensch zu Mensch sorgt für eine Bindung, die alleine über fachliche Qualitäten schwer herzustellen ist. Pflegen Sie auch den Kontakt zu Kollegen. Wenn Sie einmal zu viel zu tun haben sollten, können Sie dann auch einmal einen Auftrag abgeben.


Wettbewerbe

Nutzen Sie Ausschreibungsdienste und beteiligen Sie sich an öffentlichen Wettbewerben. Überzeugen Sie mit Ihrer Kreativität, indem Sie bei einem Wettbewerb ein ansprechendes Design vorlegen. Wettbewerbe sind gerade für ein junges Architekturbüro oftmals ein guter Weg, um an neue Aufträge heranzukommen. Dabei gibt es natürlich keine Garantie dafür, dass man als Architekt mit seinem Design tatsächlich auf ganzer Linie überzeugen kann. Aber einen Versuch ist es allemal wert. Zudem sind Wettbewerbe optimal, um seine Kreativität als Architekt voll zu entfalten. Schon manches Architekturbürokonnte sich durch einen gewonnen Wettbewerb erfolgreich auf dem Markt platzieren.


Faberling

Auch Faberling arbeitet nach dem Wettbewerbsprinzip. Dabei verbindet Faberling Architekten und Bauherrn miteinander. Faberling bietet Pitch-Wettbewerbe an, bei denen Sie als Architekt mit Ihrem Konzept überzeugen können. Hierzu erstellen die Bauherren ein standardisiertes Briefing für ihr Bauvorhaben. Wenn Ihr Design vom Bauherrn ausgewählt wird, erhalten Sie ein vorher festgelegtes Preisgeld. Somit ist Faberling ein lohnenswerter Akquise-Kanal, der insbesondere einem jungen Architekturbüro ganz neue Möglichkeiten der Kundengewinnung eröffnet.

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13.07.2020
Architekten im Fokus! Wie wichtig ist Kreativität?

An einen Architekten werden hohe Anforderungen in Hinblick auf die technischen und wirtschaftlichen Aspekte eines Bauvorhabens gestellt. Doch wie wichtig ist eigentlich für einen Architekten die Kreativität?


Kreativität ist essenziell

Jeder Architekt, der nicht nur Standardlösungen liefert, muss auch kreativ sein. Bereits beim Entwurf eines Einfamilienhauses für eine ganz bestimmte Familie gilt es die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Bewohner in Form von adäquaten Grundrissen zu berücksichtigen. Hinzu kommen persönliche Vorstellungen zur Gestaltung und Belichtung, die sich in individuellen Aufrissen niederschlagen. Wenn der Architekt dem Entwurf darüber hinaus noch seine ganz persönliche Note verleihen möchte, ist erst Recht die Kreativität des Architekten gefragt. 

Umso mehr gilt dies für einen Architektur-Wettbewerb. Wenn Sie sich beispielsweise bei Faberling um einen Auftrag bewerben, müssen Sie sich in einem Architektur-Wettbewerb gegen die konkurrierenden Architekten durchsetzen. Hierzu benötigen Sie ein originelles Architektur-Konzept. Ein überzeugendes Konzept liefert passende Antworten auf die jeweilige Aufgabenstellung und löst technische, wirtschaftliche und gestalterische Probleme. Zudem sollte ein gutes Architektur-Konzept einzigartig sein. Folglich ist die Kreativität des Architekten in einem besonders hohen Mass gefragt. 

Spätestens wenn Sie einen Architektur-Wettbewerb gewinnen möchten, müssen Sie Ihre Kreativität also voll entfalten. Hierzu müssen Sie jedoch nicht warten, dass die Muse Sie eines schönen Tages küsst. Denn glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe von Techniken, die Sie in Ihrem kreativen Prozess unterstützen. Wir stellen Ihnen hier elf besonders bewährte Kreativitätstechniken vor:


1. Notiz- oder Skizzenbuch

Die besten Ideen kommen einem oftmals spontan, wenn man sich gerade ausserhalb des Büros befindet. Vielleicht sitzen Sie gerade in einem Café oder Sie machen einen Spaziergang im Wald. In solchen Augenblicken der Gelöstheit kommen einem nicht selten die besten Einfälle. Deshalb benötigen Sie etwas, um diese Ideen festzuhalten. Hierzu dient ein Notiz- oder Skizzenbuch. Dies kann sowohl analog als auch digital sein. Wichtig ist einzig, dass Sie Ihre spontanen Einfälle aufzeichnen können. 


2. Perspektivwechsel

Der Feind aller Kreativität ist ein zu fester Standpunkt. Doch neigen wir alle dazu, zu einem Problem eine feste Position einzunehmen. Versuchen Sie deshalb einmal einen Perspektivwechsel, indem Sie sich vorstellen, wie eine andere Person an das zu lösende Problem herangehen würde. Versetzen Sie sich in einen Ingenieur oder in den Nutzer hinein. Überlegen Sie, wie ein guter Freund von Ihnen oder wie Ihre Mutter mit der betreffenden Fragestellung umgehen würde. Auf diese Weise kommen Sie schnell auf ganz neue Ideen, die Ihrem kreativen Prozess einen enormen Auftrieb verschaffen können.


3. Bewegung

Starren Sie nicht jeden Tag zehn Stunden oder länger auf Ihren Rechner. Verschaffen Sie sich stattdessen ein ausreichendes Mass an Bewegung. Gehen Sie im Wald spazieren oder fahren Sie mit dem Fahrrad an einen See. Spielen Sie Squash oder Tennis oder jede andere Art von Ballspiel. Machen Sie Ihren Kopf frei und sorgen Sie für einen körperlichen Ausgleich zu Ihrer geistigen Arbeit. Sie werden sehen, dass die Ideen dann wieder viel freier zu fliessen beginnen.


4. Probleme schaffen

Sie können einen frischen Blick auf ein Projekt gewinnen, indem Sie sich vorstellen, dass dieses unter noch ganz anderen Einschränkungen, als den tatsächlich vorhandenen steht. Machen Sie es sich also ab und zu bewusst schwer. Stellen Sie sich vor, dass Sie Probleme zu lösen haben, die in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sind. Das bringt Sie auf ganz neue Ideen. Von diesen können einige am Ende wieder in Ihren Entwurf einfliessen.


5. Spielerisches Herangehen

Obwohl der Computer heute ganz neue Möglichkeiten zum Entwerfen schafft, hat der Modellbau nach wie vor seine Berechtigung im Entwurfsprozess. Mithilfe von Modellen aus Pappe oder aus Styrodur können Sie in kurzer Zeit eine Vielzahl von Entwurfsvarianten testen. Sie können mit diesem spielerischen Ansatz sogar noch weitergehen und Bauklötze oder Legosteine für Ihre Modelle verwenden. Sie werden sehen, dass Sie auf diese Weise schnell zu ganz neuen Entwurfsansätzen kommen werden. 


6. Mut zur grossen Geste

Ludwig Mies van der Rohes Devise “less is more” hat durchaus etwas für sich. Doch es kann auch gut sein den genau umgekehrten Weg zu beschreiten. Haben Sie deshalb auch einmal den Mut zu einer wirklich grossen Geste. Treiben Sie Ihr Konzept auf die Spitze. Klotzen Sie, anstatt zu kleckern. Wählen Sie eine besonders einprägsame Gestalt für Ihr Bauvorhaben. Versuchen Sie sich an einer wirklich verrückten Idee. 


7. Fristsetzung

Wenn Sie an einem Architektur-Wettbewerb arbeiten, dann haben Sie eine Abgabefrist. Doch auch bei Projekten, bei denen Sie keine konkrete Deadline haben kann es von Vorteil sein, wenn Sie sich konkrete Fristen für bestimmte Entwurfsprozesse setzen. Der dadurch entstehende Druck kann Ihre Kreativität oftmals beflügeln. Nicht selten werden die Ideen dann plötzlich völlig unerwartet aus Ihnen hervorsprudeln. Sich selbst Druck zu machen kann also dem kreativen Prozess durchaus förderlich sein.


8. Schriftliche Form

Das gewöhnliche Medium des Architekten ist die Zeichnung. Doch versuchen Sie, auch einmal Ihre Entwurfsideen in schriftlicher Form festzuhalten. Dies können Sie in Form einer Beschreibung von Form und Konstruktion eines Gebäudes tun. Sie können aber auch einen Gang durch ein zu entwerfendes Haus beschreiben. Dadurch werden Sie auf ganz neue Ideen kommen. Durch einen solchen Wechsel des Darstellungsmediums werden Ihnen völlig neue Aspekte eines Entwurfsprojekts auffallen. 


9. Grosse Vorbilder

In jedem Architekturbüro sollte es eine kleine Bibliothek mit den Entwürfen der grossen Meister des Fachs geben. Lassen Sie sich von den Klassikern der Architektur inspirieren. Natürlich können dies auch zeitgenössische Meister sein. Lernen Sie von den Besten. Sie können meisterliche erprobte Lösungen auf Ihr eigenes Projekt übertragen. Damit ist nicht gemeint, dass Sie einfach blind abkupfern sollten. Aber sich von überzeugenden Lösungsansätzen inspirieren zu lassen ist oftmals der Schlüssel zum eigenen Erfolg.


10. Einfach anfangen

Sie müssen nicht immer gleich alle Probleme eines Entwurfs lösen. Sie können stattdessen auch mit einem Detail beginnen. Überlegen Sie sich ein gutes Detail für die Fassade, den Eingang oder das Treppengeländer eines Gebäudes. Nicht selten werden Sie über die Lösung solch eines Details plötzlich auch den Blick für das grosse Ganze gewinnen. In jedem Fall haben Sie auf diese Art bereits ein wichtiges Problem gelöst. 

Warten Sie nicht auf den idealen Zeitpunkt, um mit einem Entwurf zu beginnen. Fangen Sie stattdessen einfach an! Auf diese Art können Sie auch innere Blockaden überwinden.

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13.07.2020
5 Tipps für ein erfolgreiches Architektur-Konzept

Wenn Sie als Architekt einen Architektur-Wettbewerb gewinnen möchten, benötigen Sie ein gutes Architektur-Konzept. Hier stellen wir Ihnen fünf Komponenten für ein gutes Konzept vor, deren Beachtung Ihre Erfolgschancen bei einem Wettbewerb erhöhen. 


1. Die Umgebung

Ein gutes Architektur-Konzept beginnt bei der Eingliederung eines Gebäudes in die Umgebung. Insbesondere in einem städtischen Kontext ist hierbei die umgebende Bebauung zu berücksichtigen. Selbst wenn ein Architekt mit seinem Gebäudeentwurf Aufsehen erregen möchte, wird er das Gebäude in der Regel volumetrisch an die Umgebungsbebauung anpassen. Eine Ausnahme hierzu besteht, wenn bewusst ein Akzent gesetzt werden soll. Dann kann das geplante Gebäude die Umgebungsbebauung beispielsweise auch deutlich überragen. 

Ein weiterer Aspekt der Umgebungsbebauung besteht in den dort verwendeten Materialien. In einem ländlichen Umfeld kann auch ein sehr modernes Gebäude geplant werden. Aber dabei empfiehlt es sich in Hinblick auf die Materialwahl und im Zweifelsfall auch der Dachform auf die Umgebungsbebauung einzugehen. In einer Bebauung aus traditionellen Holzhäusern wirkt ein moderner Kubus aus Stahl und Glas schnell deplatziert. Mit einer Holzfassade und eventuell einem Satteldach lässt er sich jedoch gut in die Umgebung integrieren. 

Schliesslich sind bei der Umgebung auch bestehende Sichtbeziehungen und Blickachsen zu bedenken. Ein Gebäude ohne unmittelbare Umgebungsbebauung auf einer grünen Wiese oder in den Bergen sollte sich nach der umgebenden Landschaft ausrichten. Dahingegen ist in der Stadt die Bildung von Stadträumen zu berücksichtigen. Auch die möglichen Sichtbeziehungen zu markanten Punkten im Stadtgefüge sind zu bedenken. Wenn man all diese Punkte beachtet, kann sich ein Gebäude zugleich von seiner Umgebung gestalterisch absetzen und trotzdem in das Umfeld einfügen. 


2. Die Funktion

Wenn Sie einen Architektur-Wettbewerb gewinnen wollen ist es nicht ausreichend nur einen möglichst originellen Entwurf vorzulegen. Stattdessen benötigen Sie ein intelligentes Architektur-Konzept, das auch die funktionalen Aspekte des zu entwerfenden Gebäudes berücksichtigt. Hierbei besitzt die bekannte Maxime “form follows function” nach wie vor Gültigkeit. Ein Konzept, das diese beachtet steigert Ihre Erfolgschancen bei einem Architektur-Wettbewerb. 

Es beginnt bereits bei scheinbar so unwichtigen Details wie der Anordnung von Badmöbeln. Hierbei sind bestimmte Abstandsmasse und Bewegungsflächen zu beachten. Dies zu tun ergibt eine Mindestgrösse für das zu planende Badezimmer. Soll dieses zudem natürlich belüftet werden können, muss es an einer Aussenwand des Gebäudes liegen. Bei einem Einfamilienhaus ist das in der Regel leicht zu realisieren. Doch bei einem Mehrfamilienhaus werden dadurch grössere Anforderungen an die Grundrissgestaltung gestellt. 

Um eine gute Belichtung eines Gebäudes zu erzielen, ist in der Regel eine grosszügige Öffnung der Südseite des Hauses sinnvoll. Zugleich ist es von Vorteil ausreichende Verschattungsmöglichkeiten einzuplanen. Es ist jedoch ebenfalls zu bedenken, ob die geplante Nutzung eine solche grosszügige Durchfensterung überhaupt verträgt. Darüber hinaus sind mögliche wichtige Blickbeziehungen bei der genauen Platzierung der Öffnungen in einem Gebäude zu berücksichtigen. 

Sind bei einem Architektur-Wettbewerb die späteren Nutzer eines Gebäudes bekannt, so sind deren individuelle Bedürfnisse in das Architektur-Konzept zu integrieren. So erfreuen sich möglicht offene Grundrisse einer zunehmenden Beliebtheit. Aber diese Offenheit ist infrage zu stellen, wenn die späteren Nutzer einen erhöhten Wert auf persönliche Rückzugsmöglichkeiten legen. Ebenso werden gerne besonders lichte Gebäude geplant. Doch bei einem Haus für einen Buchliebhaber ist zu bedenken, dass dieser ausreichende Stellflächen für seine Bücherregale benötigt. Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie die geplante Funktion direkte Auswirkungen auf die Gestaltung eines Gebäudes hat. 


3. Materialität

Als Architekt neigt man leicht dazu bei der Planung eines Gebäudes äusserst abstrakt an das Konzept heranzugehen. Doch es kann die Qualität eines Entwurfs und somit auch die Erfolgschancen bei einem Architektur-Wettbewerb deutlich steigern, wenn man auch die Materialität des zu planenden Objekts berücksichtigt. 

Anstatt bei einem Holzhaus die Konstruktion hinter einer Putzfassade zu verbergen, kann ein Architekt das Holz deutlich in die Fassade integrieren. Es ist auch zu überlegen, ob das Holz in einem neutralen Ton angestrichen wird oder ob es nicht besser naturfarben belassen werden sollte. Ebenso kann eine neutrale Klinkerfassade deutlich belebt werden, indem unterschiedlich gebrannte Klinkersteine mit abweichenden Farben und Formen ausgewählt werden. Auch eine Stahlfassade kann deutlich dadurch belebt werden, dass für diese ein charaktervoller Cortenstahl gewählt wird. Mit anderen Worten geht es darum, die verwendeten Baustoffe in ihrer ganzen Materialität zu zeigen. 


4. Kontraste

Ein gestalterisches Konzept für einen Architektur-Wettbewerb kann durch die Integration von gezielten Kontrasten wesentlich spannungsvoller werden. Hierbei ist es möglich, auf vielerlei Weise Kontraste in das Architektur-Konzept zu integrieren. 

So ist es möglich, die Aussenhülle eines Gebäudes durch eher offene und eher geschlossene Fassaden zu differenzieren. Ebenso kann wuchtiger Naturstein mit einer filigranen Stahl-Glas-Konstruktion kombiniert werden. Eine andere Möglichkeit zur Schaffung eines Kontrastes besteht darin eine schlichte kubische Form mit einer organisch geschwungenen Form zu kombinieren. Zudem kann auf sehr einfache Weise ein starker Kontrast geschaffen werden, indem sehr helle mit sehr dunklen Fassadenelementen kombiniert werden. Immer geht es darum, eine gestalterische Spannung zu erzeugen. 


5. Einzigartigkeit

Um sich von Ihren Mitbewerbern bei einem Architektur-Wettbewerb abzuheben ist es von grossem Vorteil, wenn Ihr Architektur-Konzept durch Einzigartigkeit besticht. Dies steht nur scheinbar im Widerspruch zu der oben erwähnten Maxime “form follows function”. Denn die Berücksichtigung der funktionalen Ansprüche ist bei einem Architektur-Konzept die Pflicht. Das Gebäude darüber hinaus auf eine unverwechselbare Art zu gestalten ist die Kür. Dies zu schaffen vergrössert deutlich ihre Erfolgschancen bei einem Architektur-Wettbewerb. 

Die Oper in Sydney, das Guggenheim-Museum in Bilbao und die Elbphilharmonie in Hamburg sind zu Wahrzeichen der Städte geworden, in denen diese Gebäude stehen. Dies zeigt die grosse Kraft, die ein unverwechselbares Architektur-Konzeptentfalten kann. Natürliches eignet sich jedoch nicht jedes Bauvorhaben gleichermassen für solch ein spektakuläres Konzept. Doch auch ohne die ganz grosse expressive Geste ist es möglich ein unverwechselbares Architektur-Konzept zu erschaffen.

Dies kann bereits durch eine geschickte Materialwahl oder eine originelle Anordnung von Öffnungen in der Fassade geschehen. Auch eine schlichte Gebäudeform kann durch die Wahl einer ungewöhnlichen Fassadengestaltung einzigartig werden. Im Zweifelsfall ist es bereits möglich, diese Wirkung durch das Anstreichen der Fassade in einer wenig gebräuchlichen Farbe zu erreichen. Umgekehrt kann auch ein Gebäude mit einer sehr schlichten Fassade durch eine ungewöhnliche Gesamtform einzigartig werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten für ein wirklich originelles Architektur-Konzept.

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26.06.2020
Was kostet ein Architekt?

Beim Gedanken an das zukünftige Traumhaus sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So mancher Bauherr träumt von einer grosszügigen Wohnfläche, einer gemütlichen Dachterrasse oder einer modernen Glasfassade. Ganz anders sieht es in der Realität aus.

Beim Blick auf die Kosten schrumpfen die Ansprüche schnell. Dennoch möchten viele Bauherrren nicht auf eine individuelle Immobilie verzichten und setzen daher auf die Hilfe eines Architekten. Doch was kostet ein Architekt eigentlich?

Er entwirft das Konzept, überwacht den Bau und lässt Ihr Traumhaus Wirklichkeit werden: Der Architekt begleitet den Hausbau von A bis Z. Dabei erkennt er dank seiner Erfahrung Fehler in der Bauphase frühzeitig, was Ihnen als Bauherr bares Geld spart. Das Beste: Sie wohnen am Ende in einem individuellen Haus, das komplett Ihren Wünschen und Bedüfnissen entspricht.

Natürlich wird für all diese Leistungen ein Honorar fällig. Damit die Kosten jedoch nicht unerwartet Ihr Budget sprengen, sollten Sie vorab offen mit dem Architekten sprechen. Dazu sollten Sie verstehen, wie das Honorar eines Architekten berechnet wird.

An dieser Stelle wird es kompliziert, denn: Für die Honorarkosten eines Architekten gibt es in der Schweiz keine bindenden Regelungen. Jedoch gibt es mehrere Modelle, die in der Regel die Grundlage für die Kalkulation bilden.


Die häufigsten Abrechnungs-Modelle im Überblick: 


1. Die Abrechnung nach SIA-Norm

Viele Architekten sind Mitglied im SIA, dem Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Ist dies der Fall, wird der Architekt seine Honorarkosten höchstwahrscheinlich nach der SIA-Norm 102 abrechnen. Demnach erhält der Architekt einen bestimmten Prozentsatz der Bausumme, meist 10 bis 20 Prozent. Dabei wird die Arbeit des Architekten mit unterschiedlichen Koeffizienten gewichtet. Diese sind abhängig von der Stufe des Bauprozesses.

Folgende Verrechnungsstufen wurden vom SIA definiert: 

1. Vorprojektphase

Bevor der Architekt ein Konzept erarbeiten kann, legt er gemeinsam mit dem Bauherren die Rahmenbedingungen und Ziele fest, analysiert Probleme, sammelt Lösungsvorschläge und skizziert einen Entwurf. Auch eine erste Grobschätzung der Baukosten und Termine erfolgt in der Vorprojektphase.

2. Projektphase 

Sobald das Vorprojekt genehmigt ist und ein Bewilligungsantrag vorliegt, erstellt der Architekt die finalen Bau- und Terminpläne. 

3. Vorbereitung der Ausführung

In einer dritten Phase schreibt der Architekt die Aufgaben und Dienstleistungen aus, vergleicht die Angebote und wählt passende Unternehmen und Lieferanten für das Bauprojekt aus. 

4. Ausführungsphase

Die Ausführungsphase nimmt den grössten Teil der Arbeit ein. Sie umfasst das Ausstellen von Verträgen mit Lieferanten und Dienstleistern, die finalen Ausführungspläne sowie die gestalterische Leitung und die Bauleitung.

5. Abschlussphase

Zum Abschluss kümmert sich der Architekt um die Inbetriebnahme des Objekts, die Dokumentation und die Schlussabrechnung.

Wichtig zu wissen: Die fünf Phasen fallen zu unterschiedlichen Teilen ins Gewicht. Für die Ausführungsphase wird zum Beispiel fast 50 Prozent des Honorars fällig. Dagegen ist die Abschlussphase mit ca. 5 Prozent weniger entscheidend. Jährlich aktualisiert der SIA die Verrechnungsstufen und Anteile.

Um Kosten zu sparen, kann es sich auch lohnen, nur für bestimmte Etappen einen Architekten zu engagieren. Dank der vordefinierten Stufen fällt es leicht, die erbrachten Leistungen in Teilrechnungen aufzuschlüsseln. Doch Vorsicht: Wer beim Hausbau an der falschen Stelle spart, riskiert Fehler im Bauprozess. Ein Architekt kann Ihnen viel Geld und Mühe ersparen, indem er Mängel frühzeitig erkennt.


2. Für Risikoscheue: Pauschalkosten vereinbaren

Die meisten Bauherren möchten vorab schon die genauen Baukosten kennen. Deshalb ist es sinnvoll, ein Pauschalhonorar mit dem Architekten zu vereinbaren. Dieses können Sie auf Basis der Verrechnungsstufen kalkulieren. Für Sie als Bauherr ist damit sichergestellt, dass es hinterher kein böses Erwachen gibt.


3. Die Honorarkosten nach Aufwand berechnen

Eine andere Möglichkeit ist die Kalkulation der Kosten nach Aufwand. Sollte Ihr Architekt kein Mitglied im Berufsverband SIA sein, ist das die wahrscheinlichste Alternative. Hierzu zieht der Architekt seine Arbeitsstunden und den Einsatz der Technik als Grundlage für seine Honorarkosten heran. Für mehr Planungssicherheit sollten Sie auch bei diesem Modell vorab ein Angebot einholen.

Unerwartete Mehrkosten einplanen

Ein Bau ist unberechenbar. Manchmal treten während des Bauprozesses Probleme auf, die nicht vorherzusehen waren. Auf diese Weise können Mehrkosten für den Architekten und letztendlich auch für Sie entstehen. Viele Bauherren sind darauf nicht vorbereitet. Die Abgeltung unerwarteter Mehrkosten ist aber in den meisten Fällen Bestandteil des Vertrags. Damit Sie keine Überraschung erleben, sollten Sie diese Möglichkeit mit Ihrem Architekten durchsprechen. So kommt es hinterher nicht zu Streitigkeiten.

Der Architekten-Vertrag

Egal auf welches Modell Ihr Architekt zurückgreift, sprechen Sie offen über Ihre Preisvorstellungen und Ihr Budget und regeln Sie alle vereinbarten Leistungen anschliessend in einem Vertrag. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.

Folgende Punkte sollten Sie in einem Vertrag festhalten: 

  • Vertragsparteien (Bauherr und Architekt)
  • Vertragsgrundlage (SIA-Ordnung 102 und/oder das Obligationsrecht)
  • Vertragsunterlagen (Objekt und Wünsche des Bauherren)
  • Leistungen (fünf Phasen)
  • Honorar des Architekten und Nebenkosten
  • Kompetenzen des Architekten
  • Vertretungsbefugnis
  • Fristen
  • ausserordentliche Vertragsauflösung
  • Haftung und Versicherung

Auch beim Vertrag sollten Sie nicht an Zeit und Geld sparen. Falls die Details nicht klar geregelt sind, kann es teuer werden. Lesen Sie den Vertrag deshalb gründlich durch und beauftragen Sie im Zweifel einen Rechtsanwalt, der den Vertrag prüft.


4. Die Kosten fest im Griff: Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch

Sie fürchten sich vor unvorhersehbaren Mehrkosten? Dabei gibt es eine einfache Alternative, wie Sie Ihr Budget im Blick behalten und obendrauf gleich mehrere kreative Konzepte erhalten. Auf Faberling.ch. können Sie Ihren eigenen Architektur-Wettbewerb starten und Ihr gewünschtes Preisgeld definieren!

Der Vorteil der Online-Plattform: Hier erleben Sie geballte Kreativität auf einem Fleck. Statt eines einzigen Entwurfs erhalten Sie bei Faberling.ch. gleich mehrere Konzepte von unterschiedlichen Architekten zu einem fixen Preisgeld.

Die Konzepte sind noch dazu perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, denn Sie entscheiden, welcher Baustil Ihnen gefällt. Möchten Sie in einem Bungalow leben oder in einem Landhaus? Wie viele Zimmer benötigen Sie? Und welche Bauweise bevorzugen Sie? Diese Kriterien bilden die Basis für Ihr zukünftiges Traumhaus.

Im Anschluss liegt die Wahl bei Ihnen: Welches Konzept ist Ihr Favorit?
Lassen Sie sich unbedingt Zeit bei dieser Entscheidung, denn ein kreativer Entwurf ist die wichtigste Grundlage, damit das Bauvorhaben reibungslos gelingt. Nach der Kür des Siegers liegen die Nutzungsrechte des Entwurfs bei Ihnen. Nun können Sie Ihren Traum vom Einfamilienhaus mit Ihrem Sieger-Architekten verwirklichen.

Sie möchten sich selbst von der Qualität und Kreativität der Architektur-Community überzeugen? Dann starten Sie Ihren Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch!

25.06.2020
In 10 Schritten zu meinem Traumhaus. So geht`s!

Für die meisten Menschen ist der Hausbau eine einmalige Erfahrung – und ein Lebenstraum. Wer träumt nicht von einem individuellen Haus, das den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Damit der Traum vom Eigenheim Realität wird, sollten Sie einen erfahrenen Architekten hinzuziehen. Doch auf dem Weg zum Traumhaus warten trotz professioneller Unterstützung viele Stolpersteine. Damit Sie als Bauherr den Überblick behalten, zeigen wir Ihnen die wichtigsten 10 Schritte zum Traumhaus: 


1. Die Suche nach dem Grundstück 

Bevor es richtig losgehen kann, müssen Sie sich auf die Suche nach einem passenden Grundstück machen. Die Grösse, die Lage und die Infrastruktur sind dabei wichtige Kriterien. Bei den Gemeinden können Sie sich in der Regel vorab über die üblichen Grundstückspreise informieren. Gerade in Metropolregionen und städtischen Gebieten ist die Suche nach einem Grundstück oft eine langwierige Herausforderung, denn dort ist Baufläche rar und begehrt. 


2. Die Finanzierung 

In einem nächsten Schritt sollten Sie sich bei Ihrer Bank oder bei Ihrem Finanzberater über eine geeignete Finanzierung informieren. Bevor Sie ein Haus bauen, müssen Sie zunächst die Frage klären: Welchen Betrag kann ich mir überhaupt leisten? 

Dazu sollten Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre eigene Finanzlage verschaffen. Wie hoch ist Ihr monatliches Einkommen? Welche Ausgaben benötigen Sie zum Leben? Welche Ersparnisse haben Sie auf Ihrem Konto? So können Sie abschätzen, welches Budget Sie zur Verfügung haben und welche Darlehenssumme Sie für den Bau benötigen. Legen Sie sich am besten eine Mappe mit Einkommensnachweisen, Steuerbescheiden und weiteren Unterlagen an. Planen Sie bei der Finanzierung unbedingt auch die Baunebenkosten sowie unerwartete Mehrkosten ein. 


3. Die Vorplanung und das Briefing

Sobald Sie Ihr Budget kennen, folgt die Vorplanung. Sie sollten sich als erstes darüber klar werden, wie Ihre persönlichen Wünsche aussehen. Welchen Baustil bevorzugen Sie? Wie viele Zimmer benötigen Sie? Brauchen Sie eine Tiefgarage? Planen Sie unbedingt vorausschauend. In einigen Jahren kann zum Beispiel ein barrierefreies Haus von Vorteil sein. Auch ein energieeffizientes Eigenheim spart auf Dauer viele Kosten. Erstellen Sie am besten ein detailliertes Briefing mit all Ihren Vorgaben. Nun können Sie sich auf die Suche nach einem passenden Architekten begeben.

Eine tolle Alternative, um schnell einen passende Architekten zu einem fixen Preisgeld zu finden, ist ein Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch. 


4. Das individuelle Konzept 

Auf der Grundlage Ihres Entwurfs erhalten Sie von der Architektur-Community auf Faberling.ch gleich mehrere massgeschneiderte Entwürfe. Der Vorteil dabei: Sie können optimal vergleichen, welches Konzept das kreativste ist und am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Lassen Sie sich Zeit bei der Wahl Ihres Favoriten. Die Auswahl des Konzepts ist einer der wichtigsten Schritte, denn auf dieser Grundlage entsteht letztendlich Ihr zukünftiges Eigenheim. Nachträgliche Änderungen sind meist teuer. Sie sollten sich also absolut sicher sein, dass das Konzept Ihren Wünschen entspricht. Nachdem Sie Ihren Sieger gekürt haben, erhalten Sie ein einmaliges Nutzungsrecht für den Entwurf. Sie entscheiden nun wieder-um, ob Sie das Konzept mit dem Sieger des Wettbewerbs realisieren möchten. 


5. Planungs- und Bemusterungsgespräche

Gemeinsam mit Ihrem Wunsch-Architekten machen Sie sich nun an die Arbeit. Der Architekt ist Ihr wichtigster Partner auf dem Weg zum Traumhaus. Seine Aufgabe ist es, die finalen Bau- und Terminpläne zu erstellen. Im Bemusterungsgespräch legen Sie weitere Details wie den Bodenbelag, die Fassadenfarbe, Fliesen und Steckdosen fest. Häufig werden auch weitere Spezialisten wie Energieplaner oder Elektrospe-zialisten zur Planung hinzugezogen. Der Architekt holt dazu Angebote von Dienstleistern ein. Wenn alle Details stehen, kann der Architekt auch die Kosten bereits sehr genau einschätzen. 


6. Die Genehmigung

Sobald alle Pläne fertig sind, erhalten Sie Ihre Baubewilligung. Diese muss der Architekt an das zuständige Bauamt weiterleiten. Anschliessend heisst es warten. Wie lange die Bearbeitung dauert, ist von Bauamt zu Bauamt unterschiedlich.Architekt die Pläne in einem weiteren Schritt an die Vorgaben des Bauamts an. 


7. Der Baubeginn

Nun steht Ihrem Traumhaus nichts mehr im Wege. Nachdem Sie die Genehmigung erhalten haben, können Sie einen Termin für den Bau-beginn festlegen. Der Spatenstich ist ein besonderer Meilenstein auf dem Weg zum Eigenheim. Sie sind nun offiziell Bauherr. Wie lange der Hausbau dauert, ist von vielen Details abhängig. Unerwartete Probleme und Ver-zögerungen können immer auftreten. Damit alles planmässig verläuft, übernimmt der Architekt die Leitung auf der Baustelle. Doch auch als Bauherr sind Sie involviert, zum Beispiel wenn es darum geht, wichtige Entscheidungen zu treffen. Sie sollten daher einiges an Zeit für Begehungen und Abstimmungen einplanen.


8. Das Richtfest

Wenn der Rohbau und der Dachstuhl stehen, ist es Zeit für einen weiteren Höhepunkt: das Richtfest. Stossen Sie gemeinsam mit der ganzen Familie, Freunden und Arbeitern auf Ihr neues Traumhaus an! Ausserdem ist es eine tolle Gelegenheit, Ihre neuen Nachbarn kennenzulernen. 

Das Richtfest ist eine alte Tradition und bringt viele Bräuche mit sich. Der wichtigste ist der Richtkranz oder die Richtkrone. Er wird mit bunten Bändern verziert und am Dachstuhl befestigt. Als Bauherr müssen Sie eine Rede halten – den Richtspruch – und einen Schnaps trinken. Traditionell werfen Sie das Glas danach zu Boden. Ein zersprungenes Glas steht für Glück im neuen Heim. 


9. Die Qualitätskontrolle

Bevor Sie in Ihr Haus einziehen können, ist eine ausführliche Bauabnahme nötig. Sachverständige prüfen, ob Ihre Immobilie ordnungsgemäss gebaut wurde und allen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Gemeinsam mit dem Architekten sollten Sie Mängel und Konstruktionsfehler am Haus festhalten. Keine Sorge: Auch wenn Ihnen erst nach dem Einzug Mängel auffallen, können Sie diese dem Architekten melden. Meist behalten Sie einen kleinen Prozentsatz des Auftragsvolumens ein, bis die Handwerker die Mängel beseitigt haben.


10. Die Übergabe 

Endlich ist der Tag da, auf den Sie lange gewartet haben. Sie sind ab sofort stolzer Besitzer eines Einfamilienhauses. Nun können Sie sich um die letzten Details kümmern. Welche Möbel sollen im Wohnzimmer stehen? Wie soll der Garten aussehen? Noch ein paar letzte Handgriffe und dem Einzug ins neue Traumhaus steht nichts mehr im Wege. Nun können Sie Ihr neues Zuhause mit einer Einweihungsparty gebührend feiern.  
 
Sie wollen sich auch an das Abenteuer Hausbau wagen? Sie wünschen sich ein individuelles Konzept für Ihr zukünftiges Eigenheim? Jetzt bei Faberling.ch registrieren und einen passenden Architekten finden!

23.06.2020
Wie finde ich den richtigen Architekten?

Individuelles Traumhaus statt Immobilie von der Stange: Der Hausbau ist eine Entscheidung fürs Leben. Viele Menschen wünschen sich daher ein Architekten-Haus. Der Vorteil liegt auf der Hand:

Hier können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eine Immobilie nach ihren eigenen Wünschen bauen. Um ihr Vorhaben umzusetzen, sind sie allerdings auf die Hilfe eines Architekten angewiesen. Doch den passenden zu finden, ist gar nicht so leicht. Vielleicht sind Sie auch ein Neuling auf diesem Gebiet und fragen sich: Wie finde ich den richtigen Architekten?

Der Architekt ist ohne Zweifel Ihr wichtigster Partner auf dem Weg zur Traum-Immobilie. Er begleitet den Bau vom ersten Konzept bis hin zum fertigen Haus. Er erstellt die Baupläne, kümmert sich um die Bau-genehmigung, wählt geeignete Handwerker und Dienstleister aus und überwacht die Baustelle. Geraten die Pläne und Baukosten aus den Fugen, wird der Hausbau jedoch schnell zum Desaster. Deshalb sollten Sie sich bei der Auswahl unbedingt Zeit lassen.


Damit die Suche nach dem Architekten zum Erfolg wird, sollten Sie als Bauherr ausserdem folgende Tipps beachten: 


1. Fahrplan im Kopf: Legen Sie Ihre Prioritäten fest!

Als erstes sollten Sie sich darüber klar werden, wie Ihre konkreten Wünsche aussehen. Jeder Bauherr setzt andere Prioritäten. Welche Vorstellungen haben Sie für Ihr zukünftiges Einfamilienhaus? Welcher Baustil gefällt Ihnen am besten? Bevorzugen Sie ein modernes Designhaus oder ein gemütliches Landhaus?

In einem zweiten Schritt müssen Sie sich Gedanken zum Raumprogramm machen. Wie viele Zimmer benötigen Sie in Ihrem Haus? Brauchen Sie eine Tiefgarage oder einen Keller? Wie viele Badezimmer soll Ihr zukünftiges Einfamilienhaus haben?

All diese Fragen sollten Sie im Vorfeld für sich beantworten. Haben Sie die Antworten klar formuliert, können Sie sich im Anschluss auf die Suche nach einem passenden Architekten für Ihr Bauvorhaben machen. 


2. Der Qualitätscheck: Prüfen Sie die Expertise!

Für die Auswahl ist das Know-how des Architekten entscheidend. Persönliche Empfehlungen sind ein guter Anfang bei der Suche. Hören Sie sich am besten im Bekanntenkreis um, ob jemand bereits erfolgreich mit einem Architektenzusammengearbeitet hat.

Einen Überblick erhalten Sie über die Mitgliederlisten des Bundes Schweizer Architekten und des SIA, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein. Auch über die Google-Suche und die Online-Auftritte der Architektur-Büros können Sie einen ersten Einblick in die Arbeit gewinnen. Meist präsentieren die Architekten dort Referenzen und Fotos von abgeschlossenen Projekten. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werden. So können Sie herausfinden, ob der Planungsstil Ihren Geschmack trifft.


3. Die Stärken im Fokus: Suchen Sie einen Spezialisten!

Jedes Architektur-Büro setzt eigene Schwerpunkte. Diese können von der Beratung bis hin zur Objektbetreuung reichen. Während der eine Architekt mit kreativen Ideen glänzt, punktet der andere mit jahrzehntelanger Erfahrung. Derzeit liegt beispielsweise eine nachhaltige Bauweise im Trend. Um die nötigen Anforderungen umzusetzen, sind jedoch spezielle Kenntnisse nötig. Manche Architektur-Büros haben sich daher auf dieses Thema spezialisiert. Wo liegen Ihre persönlichen Prioritäten? Im Vorgespräch sollten Sie abklären, ob die Stärken des Architekten zu Ihrem Vorhaben passen.


4. Ehrliche Kommunikation: Bauen Sie Vertrauen auf!

Neben Wissen und Erfahrung ist eine Vertrauensbasis unverzichtbar. Bei einem ersten Beratungsgespräch zeigt sich meist schnell, ob Sie mit dem Architekten auf einer Wellenlänge sind. Beschreiben Sie Ihre Vorstellungen so detailliert wie möglich und achten Sie darauf, wie Ihr Gesprächspartner reagiert. Nimmt er Ihre Wünsche ernst? Fühlen Sie sich gut aufgehoben? Entsprechen seine Vorschläge Ihren eigenen Vorstellungen? Es ist wichtig, dass Sie dem Architekten voll und ganz vertrauen können. Vorsicht ist hingegen geboten, wenn Ihr Gesprächspartner versucht, Ihnen Ihre Ideen auszureden und seine eigenen Pläne aufzudrängen.

Bedenken Sie, dass Sie während des Baus viel Zeit mit dem Architekten verbringen werden. Ein Bauvorhaben zieht sich meist über Jahre. Daher ist letztendlich die gemeinsame Wellenlänge entscheidend. Haben Sie das Gefühl, dass die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem Architekten nicht stimmt? Dann sollten Sie unbedingt weitersuchen.


4. Die Baukosten im Blick: Bestimmen Sie Ihr Budget!

Ein weiterer wichtiger Faktor auf dem Weg zu Ihrer Traum-Immobilie ist der Preis. Über ein unbegrenztes Budget verfügen nur wenige Bauherren. Damit es hinterher kein böses Erwachen gibt, sollten Sie Ihr Budget bereits im Vorfeld abstecken. Sprechen Sie am besten vor dem ersten Entwurf offen mit Ihrem Architekten über Ihre Preisvorstellungen und die Höhe Ihres Budgets. Auf diese Weise kann der Architekt die Baupläne und Baukosten optimal auf Sie abstimmen.

Bevor die Planung des Baus beginnt, sollten Sie auch offen über die Honorare sprechen. In manchen Fällen macht es Sinn, einen Architekten nur für bestimmte Etappen zu beauftragen. Klären Sie diese Fragen unbedingt im Vorfeld. 

Noch ein Tipp am Rande: Über das übliche Honorar eines Architekten können Sie sich vorab auf Website des SIA informieren. Viele Architekten rechnen nach der SIA-Norm 102 ab. Sie ist jedoch keine Vorschrift, sondern lediglich eine Empfehlung. Wer ein wenig Verhandlungsgeschick besitzt, kann hier einiges an Honorarkosten sparen.


5. Das erste Konzept: Starten Sie Ihren Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch!

Einen Architekten zu finden, der all diese Kriterien erfüllt, ist gar nicht so leicht. Oft müssen Sie als Bauherr jede Menge Zeit in die Recherche und Vorgespräche investieren. Eine tolle Alternative, um Zeit zu sparen und obendrein das kreativste Konzeptfür Ihr Traumhaus zu finden, ist ein Architektur-Wettbewerb mit Faberling.ch. Innerhalb kürzester Zeit erhalten Sie über die Online-Community gleich mehrere Entwürfe, die perfekt auf Ihre Bedüfnisse zugeschnitten sind.


6. Individualität siegt: Wählen Sie den kreativsten Entwurf!

Dank der breiten Auswahl haben Sie eine optimale Vergleichsmöglichkeit: Welcher Entwurf gefällt Ihnen unter all den Vorschlägen am besten? Welches Konzept soll die Ausgangslage für Ihr Einfamilienhaus bilden? Lassen Sie sich bei der Entscheidung ausreichend Zeit, denn ein kreatives Konzept ist die wichtigste Basis, damit der Wunsch vom individuellen Traumhaus Realität wird.

So geht’: Auf der Online-Plattform www.faberling.ch können Sie sich mit wenigen Klicks registrieren und ein Briefing mit all Ihren Vorgaben und Wünschen erstellen. Im Anschluss bestimmen Sie die Höhe desPreisgeldes. Auf dieser Basis kann die Architektur-Community von Faberling.ch ein massgeschneidertes Konzept erarbeiten. Der Vorteil: Sie tragen keinerlei Risiko. Entspricht keiner der Entwürfe Ihren Vorstellungen, müssen Sie auch kein Geld bezahlen.

Sind Sie bereit für die Suche nach Ihrem Architekten? Jetzt bei Faberling.ch registrieren und einen Architektur-Wettbewerb starten!

08.05.2020
Tipps für Architekt*innen

Der Auftraggeber bewertet Ihr Verständnis des Briefings, Ihre Kreativität und Ihre Darstellungsfertigkeiten:

Lesen Sie das Projekt-Briefing und studieren Sie das Zonenreglement genau. 

Seien Sie sich bewusst, dass Ihr Projekt-Entwurf ohne ein persönliches Gespräch erfolgen wird. Beschreiben Sie Ihr Konzept möglichst genau. Arbeiten Sie auch mit Plankommentaren.

Die Darstellung Ihres Projekt-Entwurfes ist nebst Ihrer Idee und deren Erklärung das Wichtigste: Zeichnen Sie z.B. Türflügel ein, setzen Sie Raumstempel, vermassen Sie grob und möblieren Sie rudimentär. Natürlich sind CAD-Pläne und 3D-Ansichten immer ein grosser Vorteil um eine Idee konkreter darzustellen, auch verschaffen Sie sich somit einen Wettbewerbsvorteil zu hangefertigten Skizzen. 

Machen Sie die Bauherrschaft darauf aufmerksam, wenn ein Wunsch aus dem Briefing nicht dem Zonenreglement entspricht. Machen Sie Änderungsvorschläge. 

Zeigen Sie der Bauherrschaft, dass Sie sich um das Projekt «kümmern» wollen. 

Stellen Sie der Bauherrschaft Fragen, sollte etwas unklar sein. 

08.05.2020
Tipps für Bauherr*innen

Nehmen Sie sich beim Briefing genug Zeit. Desto genauer Sie Ihre Bedürfnisse definieren, umso massgeschneiderter können die Architekten für Sie entwerfen. Sie können Ihr Briefing während der Projektlaufzeit mit Text ergänzen, jedoch nicht komplett neu erstellen.

Geben Sie den Architekten unbedingt Feedback und beantworten Sie deren Fragen zügig. Der Weg ist das Ziel und die Architekten können so spüren, ob sie Ihren «Geschmack» getroffen haben. 

Wenn Sie Option Preisgeld-zurück-Garantie gewählt haben, seien Sie bitte nicht enttäuscht, wenn nicht viele und weniger hochwertige Projekt-Entwürfe für Ihr Projekt abgegeben werden. Der Aufwand für ein Projekt-Entwurf der Architekten ist recht hoch.